H.E.L.P. Help Ensures Life & Prosperity Wir brauchen eine Chance / We need a chance

H.E.L.P. - NEWS

April - Mai - Juni 2011

H.E.L.P. Team & Freunde unterwegs nach Lo Manthang und Yara

Dharma & Karma befinden sich bereits seit dem 16.04 2011 in Kathmandu, Nepal und beenden die letzten Vorberetungen für eine in Zusammenarbeit mi ISHTAR™ organisierten Reise nach Lo Manthang und Yara.

Das Team und Freunde werden Yara besuchen und dort vor Ort die Bevölkerung und das Projekt kennenlernen.

Zusammen mit ACAP (Annapurna Conservation Area Project) wird das ganze Team und ein Ingenieur von ACAP genaue Vermessungen vornehmen, Pläne und eine Kostenaufstellung für Phase 1 des Projektes erstellen.

H.E.L.P. sucht nach wie vor europäische Firmen und Privatpersonen oder Vereine, die bereit sind unser Projekt finanziell und/oder mit Rat und Tat zu unterstützen.

Wir suchen auch nach Interessierten aus dem medizinischen Bereich. Menschen die bereit sind einen oder zwei Monate in Upper Mustang zu verbringen und Menschen zu helfen.

Wer auch immer über Wissen bezüglich alternativer Energiegewinnung, Wasserpumpen etc. verfügt, ist herzlichst eingeladen dies mit uns zu teilen.

Wir werden Sie auf dieser Website über die Fortschritte des Projektes in Bild und mit Worten informieren.

Hände - Baum 2 final a
Kagbeni village street

Strasse im Zentrum von Kagbeni

mail an H.E.L.P.

YARA - PROJEKT

PHASE 1

„Yara“ Bewässerungsprojekt - Situation

Yara ist ein Dorf im „verbotenen Königreich Lo“ (ausserhalb der buddhistischen Bevölkerung Nepals „Mustang“ genannt) in „Upper Mustang“, Nepal. In einem kleinen Seitental des Kali Gandhaki und Tsarang Khola auf 3680m gelegen, gilt Yara in „Lo“, aufgrund seines nährstoffreichen Erdreichs und seiner günstigen und geschützten Lage, als ein gesegneter Platz für den Anbau einer grossen Vielfalt an Getreiden und verschiedenster Gemüse.

Dorf Yara / Yara village

Yara ist einer von zwei Orten in ganz „Upper Mustang“ der diese günstigen Voraussetzungen hat. Leider ist es aufgrund mangelnder Bewässerung den Bewohnern von Yara nicht mehr möglich die vorzüglichen Gegebenheiten vollumfänglich zu nutzen. Aufgrund der weltweiten klimatischen Veränderungen wird das Dorf und das ganze Gebiet seit 20 Jahren mit weniger und weniger Wasser versorgt. Im Moment kann nur knapp die Hälfte der möglichen Anbaufläche genutzt werden.

Da auch diese genutzte Anbaufläche nicht ausreichend bewässert werden kann, kann nur Gerste angebaut werden. Diese wird aber nur 1/3 bis 1/2 so gross wie gewöhnlich. Seit 15 Jahren ersuchen die Einwohner dieses sehr abgelegen Dorfes die Regierung um Unterstützung. Trotz Zusagen wurden ihnen von den benötigten 2‘650m Rohr, bis heute nur 17m aus Restbeständen gegeben.

Um das eh spärliche Wasser durch das ausgetrocknete Flussbett bis zum seichten und viel zu kleinen, natürlichen „Reservoir“ „zu retten“, wird unglaubliche Arbeit geleistet.

Auskleiden der Wasserrinne / sealing the  creekbed

Damit das Wasser vor dem Versiegen bewahrt werden kann, muss über eine Distanz von 2‘500m die natürliche Wasserrinne jeden Monat während drei Wochen, täglich mit lehmhaltiger Erde ausgekleidet werden.

Auskleiden der Wasserrinne - sealing the ground in the creekbed 2

Diese Arbeit wird von jeder Familie im Turnus übernommen. Es sind die Frauen und Kinder über 13 Jahren, die jeden Tag ca. 6000kg lehmhaltiges Erdreich mit einfachen Werkzeugen aus dem Berghang graben. Dieses Erdreich wird dann in Körben an die benötigten Stellen getragen, um damit die Rinne auszukleiden.

Auskleiden der Wasserrinne - sealing the ground in the creekbed

Oft helfen auch die älteren Männer und die Kinder das Erdreich in der Rinne zu verteilen und diese auszukleiden. Die Kinder machen dann jeden Tag kleine Ausbesserungsarbeiten, und können daher während Monaten bis zur Erntezeit nicht die Schule besuchen.

Danach werden während zwei Wochen die Felder jeder Familie nacheinander geflutet. Wegen dem Mangel an Wasser können die Felder nicht richtig und genügend geflutet werden. Viel Arbeit wird geleistet um den Zufluss zu den Feldern einzeln und mit viel Aufwand abzutrennen, umzuleiten und dann die abgeteilten Parzellen zu bewässern.

Bewässern der Felder / Irrigation of the fields

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